Individualisierung ist in aller Munde. Dabei denkt man oft an Individualisierung als Dienstleistung, die vor allem an Endkonsumenten gerichtet ist. So vermittelt man dem Kunden das Gefühl der Einzigartigkeit, weil er ein auf ihn zugeschnittenes Produkt erhält. Aber dies funktioniert nicht nur für Endkonsumenten. Als Unternehmen kannst du mit auf dich abgestimmten Produkten deine Markenbekanntheit erhöhen und daneben noch deine Kunden an dich binden. Als Werkzeug wird die Individualisierung auch gerne von großen, globalen Unternehmen eingesetzt.


Ein sehr gutes Beispiel für erfolgreiche, individuelle Präsentation der Produkte ist Coca Cola. Die Kult-Cola Marke aus den USA hat früh erkannt, dass der beste Weg sich von Wettbewerbern zu differenzieren eine besondere, sogar im Dunkeln wiedererkennbare Flasche ist. So ist die berühmte Coca-Cola Konturflasche mittlerweile sogar als internationales Markenzeichen patentiert.




Der erste Prototyp wurde bereits 1915 entwickelt und wurde seitdem im wesentlichen beibehalten. Die Konturflasche ist nicht nur eine Ikone des Produktdesigns aus dem 20. Jahrhundert, sondern zeigt die Bedeutung von individuellen Lösungen für die Weiterentwicklung der Marke. In diesen mittlerweile über 100 Jahren wurde die Form der Flasche in zahlreichen Kunstwerken eingebaut und benutzt. Was dabei passiert ist - eine Menge Werbung für Coca-Cola, ohne das sie wirklich was dazu beitragen mussten. In Anlehnung an die Konturflasche ist auch das Konturglas entstanden. Das Glas wurde als Geschenk zu Menüs bei McDonald’s angeboten und ist zu einem Kult geworden. Mittlerweile gab es die Gläser in den unterschiedlichsten Farben und sie sind bis heute ein Kassenschlager.


Coca-Cola ist ein schönes Beispiel für ein großes Unternehmen, das ein großes Budget hat und große Mengen produzieren kann. Individuelle Produkte sind aber von nun an nicht mehr nur für die Großen möglich. Ab sofort kann jedes Restaurant dieser Welt Gerichte auf dem eigen designten Geschirr anrichten. Mit KRENu funktioniert dies sogar ganz schnell und unkompliziert.



Kürzlich haben wir uns mit einem Berliner Catering-Betrieb zusammen getan und gemeinsam herausragende Geschirrstücke entwickelt. Eine einzigartige, unregelmäßig geschwungene Form, die in klein für Flying Buffets und in groß als Salatschüssel genutzt wird. Ein echtes Unikat, das den Savoir-vivre des Caterers mit französisch angehauchten Essen unterstreicht. Und das ganze noch abgerundet mit deren Logo als Gravur. Eine neue Ikone für das 21. Jahrhunderts. Und zwar eine, die sich jeder leisten kann.



Gerne wollen wir Euch nicht nur die fertigen Geschirrstücke zeigen, sondern auch Einblicke hinter die Kulissen geben.


Unser heutiges Thema ist das Gießen des Porzellans. Die wahren Experten sind darin natürlich die Manufakturen, mit denen wir erfolgreich zusammen arbeiten. Aber auch wir beschäftigen uns momentan damit. Ihr fragt euch warum? Die Antwort ist ganz einfach: wir testen aktuell Gussformen für die verrückteste Geschirrstücke aus.Sie sind um noch einiges wilder als unsere lieben Emilio und Shooshoo zusammen ;) Damit wollen wir die Grenzen des Machbaren mit KRENu neu definieren. Und letztlich lassen sich Gussformen auf keinem besseren Weg austesten, als wenn man die Geschirrstücke selbst gießt.


Bei der Herstellung jedes Teststücks befolgen wir immer folgende Schritte:

Wir setzen uns zusammen und entwicklen direkt am Computer die Geschirrdesigns, die wir uns schon immer gewünscht haben, aber so nirgends finden konnten. Das entstandene 3D-Modell wird dann auf Fertigbarkeit kontrolliert. Da bei uns von KRENu ausschließlich das Porzellan-Gussverfahren zur Herstellung unserer Produkte benutzt wird, müssen wir sicherstellen, dass die Designs z.B. keine Hinterschneidungen aufweisen. Erfüllt das Modell die Anforderungen, erstellen wir digital die passende Gussform, die anschließend automatisch gefertigt wird.




Mit der gefertigten Gussform können wir testen, ob unser kreiertes Designstück nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch gefertigt werden kann.

Der erste Schritt ist, die Form mit flüssigem Porzellanschlicker zu befüllen und zu warten, dass sich das Porzellan an der Wand der Gussform ansetzt. Je länger man die Masse in der Form lässt, desto größer ist die Wandstärke. Wenn die gewünschte Dicke erreicht ist, schüttet man den restlichen Schlicker heraus und lässt die Form für weitere 40 Minuten ruhen.

Erst danach entnimmt man den Porzellan-Rohling. Er wird anschließen noch mit Pinsel und Wasser bearbeitet, um jegliche Unebenheiten, wie zum Beispiel Nähte, auszubessern und eine perfekte Oberfläche zu erhalten. Jetzt muss man das verputzte Porzellan schrühen, glasieren und dann nochmals brennen. Nach dem letzten Brand, dem sogenannten Glattbrand, ist das Stück fertig und kann benutzt werden.


Wie ihr seht, ist es ein langer und komplizierter Prozess. Porzellan ist ein tolles, hartes und resistentes Material, das viele Ansprüche und Anforderungen hat. Traditionell werden alle Schritte der Produktion händisch gemacht. Und bei einigen Schritten führt auch kein Weg an der Handarbeit vorbei. Aber es gibt andere, wie das Designen und das Erstellen der Gussform, die weitaus effizienter durchgeführt werden. So kann der Alltag der Manufakturen erheblich erleichtert werden. Wir sind dankbar für alle unsere Partnermanufakturen, dass sie offen für neue Vorgänge sind und zusammen mit uns die Grenzen des Machbaren neu definieren!



KRENu wird gefördet durch 

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